Wärmeleitung Die von wärmeerzeugenden Geräten (z. B. Chips) erzeugte Wärme wird zunächst über das thermische Schnittstellenmaterial (TIM) und die Bodenplatte des Wasserblocks effizient zur Wärmeaustauschfläche im Wasserblock geleitet. Dieser Schritt ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Wärme von der Wärmequelle schnell in das Kühlsystem gelangen kann.
Flüssigkeitseintritt und -verteilung
Das Kühlmittel, typischerweise entionisiertes Wasser, eine wässrige Glykollösung oder spezielle Medien, wird von einer externen Wasserpumpe angetrieben und gelangt über den Wassereinlass in den Wasserblock. Intern gestaltete Präzisionsströmungskanäle wie Mikrokanäle, Pin-Fins oder High-Density-Fins sorgen dafür, dass das Kühlmittel gleichmäßig und effizient durch alle Wärmeaustauschzonen fließt und lokale Überhitzungen vermieden werden.
Konvektionswärmeübertragung
Das Kühlmittel strömt mit hoher Geschwindigkeit im Strömungskanal und die Innenwand des Wasserblocks sorgt für eine starke Konvektionswärmeübertragung, um die Wärme schnell aufzunehmen. Das Design des Laufrads optimiert die Flüssigkeitsverteilung und Turbulenzen, maximiert den Wärmeübertragungskoeffizienten und ermöglicht eine schnelle Wärmeableitung durch das Kühlmittel.
Hitzeerschöpfung und Kreislauf
Die Temperatur des Kühlmittels, das Wärme aufnimmt, steigt und strömt vom Auslass aus dem Wasserblock in andere Komponenten des Flüssigkeitskühlkreislaufsystems (z. B. Kühler, Lüfter), wo die Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Die abgekühlte Flüssigkeit wird dann von einer Wasserpumpe angetrieben, um zurück zum Wasserblock zu zirkulieren und so einen kontinuierlichen, effizienten geschlossenen Kreislauf des Wärmemanagements zu bilden.
Dieser effiziente Wärmeübertragungsmechanismus ermöglicht es dem Wasserblock, extrem hohe Wärmeflussdichten zu bewältigen und das Heizgerät in einem sicheren und stabilen Betriebstemperaturbereich zu halten, wodurch die Systemleistung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer erheblich verbessert werden.